Wie können In-situ-TDL-Gasanalysatoren Explosionen in Konverterbereichen der Stahlherstellung verhindern?

Wie können In-situ-TDL-Gasanalysatoren Explosionen in Konverterbereichen der Stahlherstellung verhindern?

Inhalt

Ein einziger Sauerstoffanstieg im Konvertergas kann eine Explosion auslösen, Anlagen beschädigen und Arbeiter gefährden. Ohne eine schnelle und präzise Überwachung sind Stahlwerke erheblichen Sicherheits- und Finanzrisiken ausgesetzt.

In-situ-TDL-Gasanalysatoren Die Sensoren überwachen kontinuierlich Sauerstoff (O₂) und Kohlenmonoxid (CO) in Konvertergassystemen. Ihre schnelle Reaktionszeit, hohe Genauigkeit und Echtzeitalarme helfen den Bedienern, explosive Gasgemische zu verhindern, die Gasrückgewinnungseffizienz zu verbessern und Personal sowie Anlagen zu schützen.

Die Verhinderung von Explosionen ist jedoch nur ein Teil der Aufgabe. Um zu verstehen, warum In-situ-TDL-Gasanalysatoren zu unverzichtbaren Sicherheitsinstrumenten in Konvertergasrückgewinnungssystemen geworden sind, ist es wichtig, die Zusammensetzung, die Prozessanforderungen und die Überwachungsherausforderungen in Konverterbereichen der Stahlerzeugung zu untersuchen.

Bei der Stahlherstellung im Sauerstoffblasverfahren (BOF) entstehen während der Sauerstoffzufuhr große Mengen an Konvertergas. Dieses Gas enthält sowohl wertvolle Brennstoffkomponenten als auch erhebliche Sicherheitsrisiken.

Konvertergaszusammensetzung

Typische Konvertergaszusammensetzung

GaskomponenteTypische KonzentrationFunktion
Kohlenmonoxid (CO)Bis zu 68%Hauptbrennstoff, hochgiftig und explosiv
Kohlendioxid (CO₂)15-20%Nicht entzündbares Verdünnungsgas
Wasserstoff (H₂)SpurenmengeBrennbare Komponente oder Spülung
Sauerstoff (O₂)Um die 0.5%Kritischer Explosionskontrollparameter
Stickstoff (N₂)
Variable
Eingeführt durch Luftleckage und Spülung

Unter diesen Gasen stellt Kohlenmonoxid das größte Sicherheitsrisiko dar. Es ist farb- und geruchlos, hochgiftig und besitzt in Verbindung mit Sauerstoff einen weiten Explosionsbereich. Sauerstoff wiederum ist der Hauptauslöser für Explosionen. Steigt die Sauerstoffkonzentration über die zulässigen Prozessgrenzen hinaus, können CO und H₂ ein explosives Gemisch bilden, das durch Funken, heiße Oberflächen oder statische Elektrizität entzündet werden kann. Industrielle Sicherheitssysteme sind daher stark auf die kontinuierliche Sauerstoffüberwachung angewiesen, um sichere Betriebsbedingungen zu gewährleisten.

Der In-situ-TDL-Gasanalysator misst Sauerstoff und Kohlenmonoxid direkt in der Konvertergasleitung. Dadurch werden Verzögerungen bei der Probenahme vermieden und kontinuierliche Echtzeitdaten bereitgestellt, mit denen die Bediener explosive Zustände verhindern können, bevor sie entstehen.

Die Entscheidung zur Gasrückgewinnung basiert primär auf den CO- und O₂-Konzentrationen. Sobald die CO-Konzentration 30 % übersteigt oder die O₂-Konzentration unter 2 % bleibt, öffnet sich das Ventil auf der Rückgewinnungsseite und ermöglicht so den Eintritt des wertvollen Konvertergases in den Gasspeicher. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, öffnet sich das Ventil auf der Fackelseite, und das Gas wird sicher im Fackelturm verbrannt.

Darüber hinaus werden zusätzliche Sauerstoffmessstellen vor und nach dem Gasspeicher installiert, um sicherzustellen, dass die Sauerstoffkonzentration unter 1 % bleibt und somit ein zusätzlicher Explosionsschutz gewährleistet ist. Konvertergasrückgewinnungssysteme wenden dieses Betriebsprinzip weitgehend an.

Typische Installationspunkte

Prozessstruktur

Um eine maximale Sicherheitsabdeckung zu gewährleisten, setzen Stahlwerke üblicherweise Gasanalysegeräte an mehreren wichtigen Standorten ein.

In-situ-TDL-AnalysatorenNO. InstallationspunkteZwecke
In-situ TDL O2 Analysator (O2: 0-5%)1Nach dem induzierten Ventilator- Feststellen, ob das Gas die Förderbedingungen erfüllt
-Steuerung der Umschaltung zwischen Rückgewinnungs- und Fackelsystemen
-Sauerstoffeintritt erkennen
In-Situ TDL CO-Analysator (CO: 0-100 %)2
In-situ TDL O2 Analysator (O2: 0-5%)3Vor dem Gashalter-Vor der Lagerung sicherstellen, dass der Sauerstoffgehalt unterhalb der Sicherheitsgrenzwerte bleibt.
In-situ TDL O2 Analysator (O2: 0-5%)
4
Nach dem Gashalter
-Kontinuierlicher Schutz der nachgelagerten Benutzer
-Gasqualität und Lagersicherheit bestätigen

Diese Mehrpunkt-Überwachungsarchitektur gewährleistet eine kontinuierliche Sicherheitsprüfung von der Gaserzeugung bis zur Speicherung während des gesamten Konverter-Gasrückgewinnungsprozesses.

Der In-situ TDL-Gasanalysator wurde speziell für die rauen Bedingungen der Stahlherstellung entwickelt, bei denen hohe Temperaturen, Staub, Feuchtigkeit und korrosive Gase die herkömmlichen Überwachungstechnologien oft vor Herausforderungen stellen.

Komponenten des In-situ-TDLAS-Gasanalysators
NO. Komponenten
1Sendeeinheit (Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), Lasertreibermodul, Zentralverarbeitungsmodul, abstimmbarer Halbleiterlaser und optische Präzisionskomponenten)
2Flansch
3Geschweißter Flansch
4Wurzelklappe
5Empfängereinheit (Fotoelektrischer Detektor, Stromversorgungsmodul, Präzisionsoptikkomponenten)
6Spülgaseinlass
7Spülgaseinlass
8Spülgaseinlass
9Signalausgangskabel
10Internes Verbindungskabel
11Anschlusskasten
12Drucklufteinlass
13Spüleinheit (Filterregler, Durchflussmesser, Spülgasverteilungssystem)
14
Spülgaseinlass

Zusammen bilden diese Komponenten ein komplettes optisches Messsystem, das in der Lage ist, die O₂- und CO-Konzentrationen in Konvertergasleitungen kontinuierlich zu überwachen.

In-situ-TDLAS-Gasanalysator

Die Gasüberwachung in Konvertern erfordert schnelle, genaue und zuverlässige Messungen unter anspruchsvollen Bedingungen. Durch die Kombination von abstimmbarer Diodenlaser-Absorptionsspektroskopie (TDLAS) mit einem In-situ-Querschnittsmesssystem hat ESEGAS eine solche Technologie entwickelt. In-situ-TDL-Gasanalysatoren um auch in staubigen, heißen Stahlherstellungsumgebungen eine stabile O₂- und CO-Überwachung zu gewährleisten.

Unempfindlich gegenüber Störungen durch Hintergrundgase

Im Gegensatz zu herkömmlichen NDIR-Analysatoren, deren Messungen durch überlappende Absorption anderer Gase beeinträchtigt werden können, verwenden ESEGAS TDL-Gasanalysatoren einen ultraschmalen Halbleiterlaser, der auf eine spezifische Gasabsorptionslinie abgestimmt ist. Dadurch werden Störungen durch CO₂, N₂, H₂ und andere Hintergrundgase vermieden und hochpräzise Messungen gewährleistet.

Unempfindlich gegenüber Staub und Fensterverschmutzung

Das Gasanalysegerät unterscheidet kontinuierlich zwischen Gasabsorption und Signalverlusten durch Staub, Feuchtigkeit oder Verschmutzung der optischen Fenster. Dies ermöglicht einen zuverlässigen Betrieb in Konvertergasleitungen, in denen typischerweise hohe Staubkonzentrationen auftreten.

Automatische Temperatur- und Druckkompensation

Änderungen der Prozesstemperatur und des Drucks können die Messgenauigkeit beeinflussen. ESEGAS-Analysatoren kompensieren diese Schwankungen automatisch und gewährleisten so präzise Gaskonzentrationsmessungen unter wechselnden Betriebsbedingungen.

Stabile Leistung auch bei langen Kalibrierungsintervallen

Die hochstabile Laserquelle minimiert die Messwertabweichung. In den meisten Anwendungen ist eine Kalibrierung nur zweimal jährlich erforderlich, wodurch der Wartungsaufwand und die Betriebskosten reduziert werden.

Echte Echtzeit-Reaktion

Das direkt am Prozesskanal installierte Analysegerät misst Gaskonzentrationen in Echtzeit ohne Probenahme, Transportverzögerungen oder Aufbereitungssysteme. Die Bediener werden sofort vor unsicheren O₂- oder CO-Werten gewarnt.

Nahezu wartungsfreier Betrieb

Da weder Probenahmesysteme noch Pumpen, Filter oder Gasaufbereitungsanlagen benötigt werden, reduziert sich der routinemäßige Wartungsaufwand erheblich. Gleichzeitig verbessert dies die Verfügbarkeit des Gasanalysegeräts und senkt die Lebenszykluskosten.

Diese Vorteile machen die ESEGAS In-Situ TDL-Gasanalysatoren zu einer idealen Lösung für die Explosionsverhütung, die Gasrückgewinnungskontrolle und den sicheren Betrieb in Konvertergassystemen.

In Konvertergasrückgewinnungssystemen bestimmt die Überwachung von Sauerstoff und Kohlenmonoxid unmittelbar die Anlagensicherheit. Durch schnelle, genaue und kontinuierliche Messungen In-situ-TDL-Gasanalysatoren Sie helfen, Explosionen zu verhindern, die Gasausbeute zu maximieren und Personal und Anlagen zu schützen. Für zuverlässige Lösungen zur Überwachung von Konvertergasen, Wenden Sie sich an ESEGAS, um Ihre spezifische Stahlherstellungsanwendung zu besprechen..

F: Was ist ein In-situ-TDL-Gasanalysator?

A: An In-situ TDL-Gasanalysator nutzt die abstimmbare Diodenlaser-Absorptionsspektroskopie (TDLAS), um Gaskonzentrationen direkt in industriellen Kanälen, Rohrleitungen oder Prozessbehältern zu messen, ohne Gasproben entnehmen zu müssen.

F: Warum ist die Sauerstoffüberwachung in Konvertergassystemen wichtig?

A: Sauerstoff ist der wichtigste Parameter zur Verhinderung explosiver Gemische im Konvertergas. Überschüssiger Sauerstoff kann sich mit CO und H₂ verbinden und Bedingungen schaffen, die zu Verbrennung oder Explosion führen können.

F: Welcher Sauerstoffgehalt gilt als sicher für die Konvertergasrückgewinnung?

A: Viele Konvertergasrückgewinnungssysteme ermöglichen die Gasrückgewinnung, wenn der O₂-Gehalt unter 2 % liegt. Zusätzliche Überwachungsmethoden rund um den Gasbehälter halten den Sauerstoffgehalt oft unter 1 %, um die Sicherheit zu erhöhen.

F: Warum sollte der Kohlenmonoxidgehalt im Abgas des Konverters überwacht werden?

A: Kohlenmonoxid ist der Hauptbrennstoffbestandteil des Konvertergases und bestimmt dessen Brennwert. Es ist zudem hochgiftig und entzündlich, weshalb eine kontinuierliche Überwachung unerlässlich ist.

F: Wo sollten In-situ-TDL-Gasanalysatoren in einem BOF-Konvertersystem installiert werden?

A: Typische Installationspunkte sind nach dem Saugzugventilator, vor dem Gasbehälter und nach dem Gasbehälter, um eine umfassende Explosionsverhütung und Gasrückgewinnungskontrolle zu gewährleisten.

F: Welche Vorteile bietet TDLAS gegenüber extraktiven Analysatoren?

A: TDLAS-Analysatoren Sie bieten schnellere Reaktionszeiten, höhere Genauigkeit, geringeren Wartungsaufwand, reduzierte Probenahmefehler und ermöglichen direkte In-situ-Messungen ohne komplexe Probenaufbereitungssysteme.

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