Was sind die häufigsten Fehler eines Infrarot-Gasanalysators und wie lassen sie sich beheben?

Was sind die häufigsten Fehler eines Infrarot-Gasanalysators und wie lassen sie sich beheben?

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Sharon Ye

Technischer Vertrieb – Energie & Umwelt

Inhalt

Wenn ein Infrarot-Gasanalysator instabile Messwerte liefert, langsam reagiert oder wiederholt Kalibrierungsfehler auftreten, handelt es sich selten nur um eine kleine Unannehmlichkeit. Ein falscher Gaskonzentrationswert kann die Verbrennungssteuerung, die Prozesssicherheit, die Emissionsüberwachung oder die Einhaltung von Umweltauflagen beeinträchtigen. Für die Bediener besteht die eigentliche Herausforderung nicht nur darin, den Fehler zu erkennen, sondern auch herauszufinden, ob die Ursache im Analysator selbst, im Probenahmesystem, in der Gasqualität oder in den täglichen Wartungsgewohnheiten liegt. Wir bei ESEGAS wissen, dass eine schnelle und präzise Fehlersuche unerlässlich ist, um die Zuverlässigkeit von Gasanalysesystemen in realen Industrieumgebungen zu gewährleisten.

Häufige Fehler eines Infrarot-Gasanalysegeräts sind Nullpunktdrift, Spannendrift, instabile Messwerte, langsame Ansprechzeit, geringer Probenfluss, optische Verschmutzung, Kondensation, Kalibrierungsfehler, Verstopfung der Pumpe oder des Filters sowie Kommunikationsfehler. Die meisten Probleme lassen sich beheben, indem der Probengasweg überprüft, verstopfte Filter ausgetauscht, Durchflussrate und Druck kontrolliert, Feuchtigkeit entfernt, die optischen Komponenten gereinigt, das Analysegerät neu kalibriert und die Stromversorgung, das Signal und die Kommunikationsverbindungen überprüft werden.

Obwohl die Infrarot-Gasanalyse auf einem ausgereiften und stabilen Messprinzip basiert, sind die Bedingungen vor Ort oft komplex. Staub, Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen, Vibrationen, korrosive Gase und eine unzureichende Probenvorbereitung können die Messgenauigkeit beeinträchtigen. Deshalb betrachtet ESEGAS den Analysator nicht als isoliertes Instrument. Wir konzentrieren uns auf die Komplettlösung für die Gasanalyse, einschließlich Probenahme, Filtration, Kühlung, Durchflussregelung, Kalibrierung und langfristiger Wartung.

Nullpunktdrift ist eines der häufigsten Probleme bei der industriellen Gasmessung. Anfangs mag sie wie eine geringfügige Abweichung erscheinen, doch mit der Zeit kann sie dazu führen, dass Bediener einer falschen Basislinie vertrauen. Kehrt das Analysegerät nach Zufuhr von sauberem Gas nicht mehr auf Null zurück, sind alle nachfolgenden Messungen unzuverlässig. In Anlagen, die Infrarot-Gasanalysegeräte zur Emissionsüberwachung, Prozesssteuerung oder Verbrennungsoptimierung einsetzen, muss dieser Fehler umgehend behoben werden.

Eine Nullpunktdrift bedeutet in der Regel, dass sich der Referenzpunkt des Analysators verschoben hat. Die Ursachen können im Analysator selbst, im Probengas oder in der Betriebsumgebung liegen.

Häufige Ursachen sind:

Mögliche UrsacheWas es bedeutetEmpfohlene Maßnahme
Unreines NullgasDas Nullgas enthält Spuren des ZielgasesVerwenden Sie zertifiziertes, hochreines Nullgas
Restgas in der ProbenzelleDas zuvor entnommene Probengas verbleibt im GaswegSpülen Sie den Analysator ausreichend lange vor der Nullpunktkalibrierung.
Optische ZellkontaminationStaub, Ölnebel oder Feuchtigkeit verringern die InfrarotdurchlässigkeitÜberprüfen und reinigen Sie gegebenenfalls den optischen Pfad.
TemperaturschwankungenDie Analyseumgebung ändert sich zu starkHalten Sie den Analysator in einer stabilen Installationsumgebung.
Alternde Lichtquelle oder DetektorDas Infrarotsignal verändert sich mit der ZeitWenden Sie sich für Bauteilprüfung oder Service an ESEGAS.
Falsches KalibrierungsverfahrenDie Nullpunktkalibrierung wird vor der Stabilisierung des Systems durchgeführt.Sorgen Sie für ausreichendes Aufwärmen und einen stabilen Gasfluss.

Unsere empfohlene Vorgehensweise zur Fehlerbehebung ist einfach: Zuerst die Qualität des Nullgases prüfen, dann die Gasdurchflussrate kontrollieren, das System vollständig spülen und die Nullpunktkalibrierung wiederholen, nachdem der Analysator einen stabilen Betriebszustand erreicht hat. Sollte die Nullpunktdrift nach diesen Schritten weiterhin bestehen, ist möglicherweise eine professionelle Überprüfung des optischen Systems oder interner Komponenten erforderlich.

Instabile Messwerte können frustrierend sein, da das Analysegerät möglicherweise keine eindeutige Fehlermeldung anzeigt, die angezeigte Konzentration aber ständig springt. Dies führt zu Unsicherheit beim Bedienpersonal und erschwert die Beurteilung, ob sich der Prozess selbst ändert oder ob das Messsystem unzuverlässig ist. In vielen Fällen werden instabile Messwerte bei Infrarot-Gasanalysegeräten eher durch Probleme bei der Probenhandhabung als durch einen Fehler im Infrarot-Messprinzip verursacht.

Zunächst sollte der Zustand des Probengases überprüft werden. Für die Infrarotmessung ist ein stabiler Gasstrom durch die optische Zelle erforderlich. Bei plötzlichen Änderungen der Durchflussrate, des Drucks, der Luftfeuchtigkeit oder der Probenzusammensetzung können die Messwerte schwanken.

Zu den wichtigsten Ursachen und Lösungsansätzen gehören:

  1. Instabiler Probenfluss
    Schwankende Durchflussraten können zu instabilen Konzentrationswerten führen. Überprüfen Sie die Probenahmepumpe, den Durchflussmesser, den Druckregler, die Ventile und die Schläuche. Das Probengas sollte mit einer stabilen und empfohlenen Durchflussrate in das Analysegerät eintreten.
  2. Lecks in der Probenahmeleitung
    Bereits eine kleine Leckage kann das Probengas mit Umgebungsluft verdünnen. Dies ist besonders problematisch bei der Messung von Gasen mit niedriger Konzentration. Überprüfen Sie alle Verbindungen, Armaturen, Anschlüsse und Schläuche auf Undichtigkeiten.
  3. Feuchtigkeit im Probengas
    Wasserdampf oder Kondensation können das Infrarotsignal stören und zu instabilen Messwerten führen. Ein geeigneter Probengaskühler, ein geeignetes Abflusssystem und ein geeigneter Filter können dieses Risiko verringern.
  4. Staub oder Partikel, die in den Analysator gelangen
    Partikelverunreinigungen können die optische Zelle beeinträchtigen und Filter verstopfen. Tauschen Sie die Filterelemente regelmäßig aus und stellen Sie sicher, dass die Probenahmesonde für die Gasbedingungen geeignet ist.
  5. Elektrische oder Signalstörungen
    Mangelhafte Erdung, eine instabile Stromversorgung oder nahegelegene Hochleistungsgeräte können die Signalübertragung beeinträchtigen. Überprüfen Sie die Stromverbindung, die Erdung, die Verkabelung des analogen Ausgangs und die Kommunikationskabel.

Bei ESEGAS empfehlen wir üblicherweise, das Probenahmesystem zu überprüfen, bevor die Analysatorparameter angepasst werden. Ein stabiler Probengasweg behebt häufig die meisten Probleme mit instabilen Messwerten.

Eine langsame Reaktionszeit kann in Anwendungen, in denen Bediener Echtzeit-Feedback benötigen, gefährlich sein. Ändert sich die Prozessgaskonzentration, reagiert der Analysator aber zu spät, kann das Steuerungssystem auf Basis veralteter Daten reagieren. Dies ist besonders wichtig bei der kontinuierlichen Emissionsüberwachung, der industriellen Sicherheit, der Ofensteuerung und der Prozessoptimierung. Bei Infrarot-Gasanalysatoren hängt die Reaktionszeit nicht nur vom Analysator selbst, sondern vom gesamten Probenahmesystem ab.

Die häufigste Ursache für eine langsame Reaktionszeit ist eine verzögerte Zufuhr des Probengases. Selbst ein Hochleistungsanalysator kann nicht schnell reagieren, wenn das Probengas zu langsam ankommt.

Häufige Ursachen sind:

  • Blockierter Sample-Filter: Ein verschmutzter Filter behindert den Gasdurchfluss und erhöht die Verzögerung.
  • Langes Probenahmerohr: Je länger die Probenleitung, desto länger die Transportzeit.
  • Schwache Probenahmepumpe: Eine Pumpe mit verminderter Leistung kann keinen ordnungsgemäßen Durchfluss aufrechterhalten.
  • Kondensation in der Leitung: Flüssiges Wasser kann den Gasweg teilweise blockieren.
  • Schmale oder gebogene Rohre: Physikalische Einschränkungen verringern die Strömungsgeschwindigkeit.
  • Kontaminierte Gaszelle: Ablagerungen im Inneren der optischen Zelle können die Signalstabilisierung verlangsamen.

Um eine langsame Ansprechzeit zu beheben, überprüfen Sie zunächst die Durchflussrate am Analysatoreinlass. Kontrollieren Sie anschließend Filter, Probenleitung, Pumpe und Ablaufsystem. Ist die Probenleitung zu lang, optimieren Sie die Probenahmeanordnung. Bei Anwendungen mit hoher Staub- oder Feuchtigkeitsbelastung ist eine korrekte Probenvorbereitung oft der effektivste Weg, eine schnelle Ansprechzeit zu gewährleisten.

Kalibrierungsfehler können den normalen Betrieb unterbrechen und Zweifel an der Zuverlässigkeit des Analysators aufkommen lassen. Das Problem verschärft sich, wenn der Analysator auch nach Zufuhr von Standardgas wiederholt bei der Nullpunkt- oder Spannenkalibrierung fehlschlägt. Für Anwender von Infrarot-Gasanalysatoren in der regulierten Überwachung oder Qualitätskontrolle sollte ein Kalibrierungsfehler als Systemproblem und nicht nur als Einstellungsproblem des Geräts betrachtet werden.

Kalibrierungsfehler haben üblicherweise einen der folgenden vier Ursachen: Gasqualität, Strömungsbedingungen, Stabilität des Analysators oder optische Verunreinigungen.

Prüfen Sie folgende Punkte:

  1. Ist das Kalibriergas korrekt?
    Bitte prüfen Sie Gasart, Konzentration, Gegengas, Gültigkeit des Zertifikats und Flaschendruck. Die Gaskonzentration im Messbereich muss dem Analysatorbereich und den Anwendungsanforderungen entsprechen.
  2. Ist der Gasfluss stabil?
    Zu hoher oder zu niedriger Kalibriergasdurchfluss kann das Ergebnis beeinflussen. Verwenden Sie den empfohlenen Durchflussbereich und vermeiden Sie Druckstöße während der Kalibrierung.
  3. Ist das Analysegerät vollständig aufgewärmt?
    Infrarotanalysatoren benötigen stabile interne Temperatur- und Signalbedingungen. Die Kalibrierung sollte nicht unmittelbar nach dem Einschalten durchgeführt werden, sondern erst, nachdem das Gerät seine Aufwärmphase abgeschlossen hat.
  4. Ist der Probenpfad sauber?
    Restgase, Feuchtigkeit oder Verunreinigungen können im Gasweg verbleiben. Spülen Sie das Analysegerät vor der Kalibrierung.
  5. Ist der optische Pfad verunreinigt?
    Empfängt der Detektor ein schwaches oder instabiles Infrarotsignal, kann die Kalibrierung fehlschlagen. In diesem Fall ist möglicherweise eine Reinigung oder Wartung erforderlich.

ESEGAS empfiehlt, jedes Kalibrierungsergebnis zu dokumentieren, einschließlich Gaskonzentration, Durchflussrate, Zeit und Umgebungsbedingungen. Eine Kalibrierungshistorie hilft dabei, festzustellen, ob das Problem zufällig auftritt, fortschreitend ist oder mit einer bestimmten Betriebsbedingung zusammenhängt.

Feuchtigkeit ist einer der häufigsten Störfaktoren für präzise Gasanalysen. Geringe Mengen Wasserdampf sind in manchen Anwendungen akzeptabel, Kondensation in der Probenahmeleitung oder im Analysator kann jedoch schwerwiegende Probleme verursachen. Gelangt flüssiges Wasser in den Gasweg, kann es den Durchfluss blockieren, Filter verunreinigen, Bauteile beschädigen und die Infrarotabsorption beeinträchtigen. Bei Infrarot-Gasanalysatoren ist die Feuchtigkeitskontrolle daher ein entscheidender Faktor für die Messzuverlässigkeit.

Kondensation tritt üblicherweise auf, wenn heißes, feuchtes Probengas abkühlt, bevor es das Analysegerät erreicht. Dies ist typisch für die Abgasüberwachung, Verbrennungsabgase, Biogas, chemische Prozesse und andere Anwendungen mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Feuchtigkeit kann Folgendes verursachen:

  • Instabile Messwerte
  • Langsame Antwort
  • Geringer Probenfluss
  • Korrosion von Metallkomponenten
  • Filterverstopfung
  • Verschmutzung des optischen Fensters
  • Kalibrierungsfehler
  • Unerwartete Alarme oder Abschaltungen

Die beste Lösung ist Vorbeugung. Ein geeignetes Probenaufbereitungssystem sollte Partikel entfernen und die Feuchtigkeit kontrollieren, bevor das Gas in den Analysator gelangt. Je nach Anwendung kann dies eine beheizte Probenahmesonde, eine beheizte Probenleitung, einen Gaskühler, einen automatischen Ablass, eine Feuchtigkeitsfalle und einen Feinfilter umfassen.

Bei ESEGAS legen wir großen Wert auf die Probenvorbereitung, da die Leistungsfähigkeit des Analysators maßgeblich von der Qualität der eingehenden Gasprobe abhängt. Ein gut konzipiertes Konditionierungssystem kann die Wartungshäufigkeit deutlich reduzieren und die Langzeitstabilität verbessern.

Ein zu geringer Probenfluss ist zwar leicht zu erkennen, aber nicht immer einfach zu lokalisieren. Erhält das Analysegerät nicht genügend Gas, kann die Messung verzögert, instabil oder niedriger als die tatsächliche Prozesskonzentration ausfallen. In manchen Systemen kann ein zu geringer Fluss auch einen Alarm auslösen oder die Messung abbrechen. Für Infrarot-Gasanalysegeräte ist ein stabiler Fluss unerlässlich, da die optische Zelle mit repräsentativem Probengas gefüllt sein muss.

Bei einem Durchflussfehler sollte der Bereich von der Probenahmestelle bis zum Analysatorausgang überprüft werden.

Empfohlene Inspektionsreihenfolge:

  1. Probenahmesonde
    Prüfen Sie, ob die Sonde durch Staub, Teer, Feuchtigkeit oder Prozessablagerungen verstopft ist.
  2. Primärfilter
    Tauschen Sie das Filterelement aus, wenn es verschmutzt oder gesättigt ist.
  3. Beispiellinie
    Achten Sie auf Knicke, gequetschte Schläuche, Lecks oder Flüssigkeitsansammlungen.
  4. Probenpumpe
    Prüfen Sie, ob die Pumpe normal läuft und ausreichend Saugkraft erzeugt.
  5. Durchflussmesser oder Rotameter
    Stellen Sie sicher, dass der Durchflussmesser nicht verstopft oder beschädigt ist.
  6. Ventile und Armaturen
    Vergewissern Sie sich, dass alle Ventile geöffnet und alle Anschlüsse ordnungsgemäß verbunden sind.
  7. Abgasleitung
    Ein verstopfter Auslass kann ebenfalls den Durchfluss im System verringern.

In vielen Fällen lässt sich der normale Durchfluss durch den Austausch eines verstopften Filters oder das Entfernen von Kondenswasser wiederherstellen. Tritt jedoch häufig ein geringer Durchfluss auf, muss die Probenahmekonstruktion möglicherweise optimiert werden. Ein System, das ständig verstopft, ist in der Regel nicht optimal an die Staub-, Feuchtigkeits- oder Temperaturbedingungen der jeweiligen Anwendung angepasst.

Ja. Optische Verunreinigungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Messfehler. Die Infrarotmessung basiert auf der Absorption des Zielgases durch Infrarotlicht. Sind das optische Fenster oder die Gasküvette mit Staub, Ölnebel, Wassertropfen oder chemischen Ablagerungen bedeckt, kann der Detektor ein schwächeres Signal empfangen. Dies kann zu Drift, Rauschen, Kalibrierungsfehlern oder falschen Konzentrationswerten führen. Für Infrarot-Gasanalysatoren ist die Sauberhaltung des optischen Pfades daher unerlässlich.

Typische Anzeichen optischer Verunreinigungen sind:

  • allmähliche Signalabweichung
  • Erhöhung der Kalibrierungsfrequenz
  • Schlechte Wiederholbarkeit
  • Geringe Infrarotsignalstärke
  • Langsame Stabilisierung nach Gaswechsel
  • Kalibrierungsfehler trotz korrekter Standardgas

Vor der Reinigung optischer Komponenten sollten Bediener die Wartungsanweisungen des Herstellers befolgen. Unsachgemäße Reinigungsmethoden können das optische Fenster zerkratzen oder Dichtungsteile beschädigen. In vielen Fällen ist es ratsam, sich an den technischen Support von ESEGAS zu wenden, insbesondere wenn das Analysegerät in korrosiven, toxischen oder hochwertigen Prozessen eingesetzt wird.

Um optische Verunreinigungen zu reduzieren, empfehlen wir, die Filtration und Feuchtigkeitsentfernung zu verbessern, bevor das Gas in den Analysator eintritt. Verunreinigungen vorzubeugen ist stets besser als die optische Zelle häufig zu öffnen und zu reinigen.

Wiederholte Analysatorfehler deuten oft darauf hin, dass die Wartung reaktiv statt präventiv erfolgt. Reagieren die Bediener erst nach dem Auftreten von Alarmen, können dieselben Probleme immer wieder auftreten. Dies erhöht Ausfallzeiten, den Ersatzteilverbrauch und die Messunsicherheit. Bei Infrarot-Gasanalysatoren kann eine strukturierte Wartung die meisten häufigen Ausfälle verhindern.

Ein praktischer Plan zur vorbeugenden Instandhaltung sollte Folgendes beinhalten:

WartungsartikelVorgeschlagener Zweck
Probenfluss täglich prüfenVergewissern Sie sich, dass der Analysator ausreichend Gas erhält.
Filter regelmäßig prüfenVerhindern, dass Staub und Partikel in den Analysator gelangen
Kondensat ablassenVermeiden Sie, dass Wasser in den Gasweg gelangt.
Pumpenfunktion prüfenStabile Probenahmeleistung aufrechterhalten
Überprüfen Sie regelmäßig den Nullpunkt und die Spanne.Die Messgenauigkeit im Griff behalten
Rohre und Verbindungsstücke prüfenLeckagen und Verstopfungen verhindern
Alarme und Kalibrierungsdaten aufzeichnenFrühzeitiges Erkennen von Fehlertrends
Halten Sie die Analyseumgebung stabil.Reduzierung von Temperatur und elektrischen Störungen

Für anspruchsvolle industrielle Anwendungen empfehlen wir das Führen eines Wartungsprotokolls. Notieren Sie Nullwerte, Messbereiche, Durchflussmengen, Filterwechseldaten und Fehlermeldungen. Diese Daten helfen den Bedienern im Laufe der Zeit, Probleme vorherzusagen, bevor sie die Produktion oder die Einhaltung von Vorschriften beeinträchtigen.

ESEGAS empfiehlt Anwendern außerdem, das Gasanalysegerät und das Probenaufbereitungssystem als eine geschlossene Messkette zu betrachten. Bei ordnungsgemäßer Wartung der gesamten Kette arbeitet das Analysegerät genauer und zuverlässiger.

Nicht jeder Fehler bedeutet, dass das Analysegerät ausgetauscht werden muss. Viele Probleme lassen sich durch Filterwechsel, Reparatur der Probenahmepumpe, Reinigung des Gaswegs, Austausch verschlissener Bauteile oder Neukalibrierung des Geräts beheben. Treten Fehler jedoch häufig auf oder erfüllt das Analysegerät die Prozessanforderungen nicht mehr, ist eine Reparatur allein möglicherweise nicht die beste Lösung. Bei älteren Infrarot-Gasanalysegeräten kann ein Austausch oder eine Systemmodernisierung die langfristigen Betriebskosten senken.

Eine Reparatur ist in der Regel dann angebracht, wenn:

  • Das Analysegerät ist im Allgemeinen stabil, weist aber einen eindeutigen Komponentenfehler auf.
  • Das optische System ist noch in gutem Zustand.
  • Ersatzteile sind verfügbar
  • Der Messbereich und die Gaskomponenten passen weiterhin zur Anwendung.
  • Der Fehler wird durch das Probenahmezubehör und nicht durch den Analysatorkern verursacht.

Ein Austausch oder eine Aufrüstung kann sinnvoll sein, wenn:

  • Nach der Kalibrierung tritt häufig eine Drift auf.
  • Die Analysatorreaktion ist für den Prozess zu langsam.
  • Die Wartungskosten steigen ständig.
  • Die Zusammensetzung des Anwendungsgases hat sich geändert
  • Der Analysator kann keine Verbindung zu modernen Steuerungs- oder Datensystemen herstellen.
  • Die optischen oder elektronischen Bauteile sind stark gealtert.
  • Das bestehende Probenaufbereitungssystem ist für die aktuellen Bedingungen nicht geeignet.

Bei ESEGAS unterstützen wir Anwender bei der Bewertung ihrer gesamten Anwendung, bevor wir Reparatur oder Austausch empfehlen. Unser Ziel ist es nicht nur, ein Analysegerät bereitzustellen, sondern eine Gasanalyselösung zu liefern, die den realen Arbeitsbedingungen, dem Zielgas, dem Messbereich, der Probentemperatur, der Luftfeuchtigkeit, dem Staubgehalt und den Kommunikationsanforderungen entspricht.

Häufige Fehler eines Infrarot-Gasanalysegeräts sind in der Regel Nullpunktdrift, instabile Messwerte, langsame Ansprechzeit, geringer Probenfluss, Kalibrierungsfehler, Feuchtigkeit, optische Verschmutzung oder Probleme mit der Signalverbindung. In den meisten Fällen liegt die Ursache nicht allein am Analysegerät selbst. Auch das Probenahmesystem, die Gasaufbereitung, das Kalibrierverfahren und die Wartung spielen eine wichtige Rolle für die Messstabilität.

Bei ESEGAS entwickeln und betreuen wir Gasanalyselösungen mit Fokus auf langfristige industrielle Zuverlässigkeit. Durch die Überprüfung des Probengaswegs, die Kontrolle von Feuchtigkeit und Staub, die Aufrechterhaltung eines stabilen Durchflusses, die Verwendung des korrekten Kalibriergases und den Schutz des optischen Systems können Anwender wiederholte Ausfälle reduzieren und präzisere Gaskonzentrationsmessungen erzielen. Für Anwender von Infrarot-Gasanalysegeräten in anspruchsvollen Industrieumgebungen ist ein vollständiges und gut gewartetes Gasanalysesystem der Schlüssel zu einem sichereren Betrieb, einer besseren Prozesskontrolle und zuverlässigeren Daten.

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